Symbolismus in Belgien, Brüssel
Im Frühling widmet das Königliche Museum der Schönen Künste in Brüssel dem belgischen Symbolismus eine umfangreiche Ausstellung. Schwerpunkt ist die Entwicklung dieser Stilrichtung, deren Ursprünge auf die romantische Malerei des späten 19. Jahrhunderts zurückgehen.
Nach Themen geordnet, wird die Evolution der verschiedenen Genres verfolgt: das Porträt, die Landschaft, die Geschichten an den Grenzen der Wirklichkeit und des Traums, des Zweifels, des vergänglichen Augenblicks, der Religion usw. Die enge Beziehung zwischen Poesie und visueller Kunst und die Vorliebe der Symbolisten für „Gesamtkunstwerke“ fungieren als Leitfaden der Ausstellung. Nicht nur so berühmte Künstler wie Fernand Khnopff, Félicien Rops oder Jean Delville sind vertreten, sondern auch andere, weniger bekannte. All diese Künstler haben einen wichtigen Beitrag zum Geist des „Fin de Siècle“ geleistet, zu dessen Metropolen Brüssel zählte. |