Das Mexiko der Frida Kahlo, Brüssel
Zusammengewachsene Augenbrauen, unergründlicher Blick, surrealistische Bildelemente: ein typisches Selbstportrait von Frida Kahlo. 20 originale Gemälde der bedeutenden mexikanischen Künstlerin sind Anfang 2010 für drei Monate im Museum für Schöne Künste in Brüssel zu sehen. Neben Kahlos Werk werden auch Stücke ihres Ehemannes Diego Rivera und anderer zeitgenössischer Künstler ausgestellt. Diego Rivera, David Alfaro Siqueiros und José Clemente Orozco sind bedeutende Vertreter des typisch mexikanischen Kunststils Muralismo, der sich kritisch mit dem postrevolutionären Mexiko auseinandersetzt.
Die Ausstellung präsentiert neben Frida Kahlos Werk auch den Kontext ihres Schaffens. Schicksalsschläge und gesundheitliche Probleme stellten Frida Kahlo Zeit ihres Lebens hart auf die Probe. Dies spiegelt sich auch in ihren vielen Selbstportraits und anderen Bildern wieder. Ihr politisches und persönliches Umfeld illustrieren die Werke Riveras, Siqueiros und Orozcos. Zusätzlich sind in der Ausstellung auch viele persönliche Gegenstände wie farbenprächtige Kleider, Trachten, Tücher, Kopfbedeckungen, Ponchos, Schuhe, indianische Schmuckstücke, Briefe und Fotos zu sehen.
Aufgrund der hohen nachfrage empfiehlt das Museum Tickets im vorab zu reservieren. |