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/// Gay-Guide |
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| Die Städte |
| Party, Romantik, Kultur - Flandern bietet
für jeden Geschmack das Richtige |
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| Die flämischen
Kunststädte sind beliebte Ziele für Tages- oder Wochenendausflüge.
Gemein ist ihnen nicht nur das reiche Angebot an Kunst und Kultur,
an Haute Cuisine und der Freude am Leben, sondern auch eine aktive
Community. Mit unseren Kurzporträts von Brüssel, Antwerpen, Gent, Leuven, Brügge und Oostende möchten wir Ihnen die Städte vorstellen und Ihnen Lust auf
einen Besuch machen. |
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> Brüssel > Antwerpen > Gent
> Leuven
> Brügge
> Oostende
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/// Gay-Guide |
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| Brüssel |
| Hauptstadt Europas voller Kunst und Kultur |
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Die Hauptstadt Belgiens und Europas ist mit rund einer Millionen Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Landes. Wallonen, Flamen und etwa 36 Prozent Ausländer aus aller Welt bilden eine multikulturelle Gesellschaft. Offiziell spricht man in Brüssel französisch und flämisch (niederländisch) doch durch den Einfluss der vielen Diplomaten, Abgeordneten und Touristen spricht ein Großteil der Bevölkerung inzwischen auch englisch. Erster Anlaufpunkt ist für die meisten Besucher der Grote Markt (Grand Place) im Zentrum der Altstadt. Der wunderschöne Marktplatz, umringt von den alten Zunfthäusern, wird überragt vom 97 Meter hohen Turm des gotischen Rathauses aus dem 15. Jahrhundert. Ein Besuch des Grote Markt lohnt zu jeder Tageszeit, am schönsten aber wirkt der Platz abends und nachts, wenn die Beleuchtung die vergoldeten Fassaden in vollem Glanz erstrahlen lässt. Vom Grote Markt aus führt ein kleines Gässchen direkt zu Brüssels bekanntestem Einwohner – zu Manneken Pis. Mit etwas Glück steckt der pinkelnde Knabe gerade in einem neuen Kostüm, von denen inzwischen mehrere Hundert im Stadtmuseum am Grote Markt bewundert werden können. Außerhalb der Stadt, auf dem Expo-Gelände, befindet sich das Wahrzeichen der Stadt: Das Atomium. Das 102 Meter hohe Gebilde wurde in den zurückliegenden Monaten vollständig renoviert. Seit der Wiedereröffnung am 18. Februar 2006 steht das anlässlich der Weltausstellung 1958 erbaute Modell eines Eisenkristallmoleküls auch Besuchern wieder offen. Neben unzähligen weiteren Sehenswürdigkeiten warten auch die vielen empfehlenswerten Brüsseler Museen darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Zu den originellsten zählen das Kakao- und Schokoladenmuseum, das Comicmuseum, das Brauereimuseum und das Musikinstrumentenmuseum. Das Schwulen- und Lesbenviertel befindet sich ebenfalls in der unmittelbaren Nähe zum Grote Markt. Am besten erkundschaftet man die Szene auf und rund um die Zuidstraat. Dort haben sich die meisten Bars, Saunen und Clubs niedergelassen.
Link zum Holebiplan |
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/// Gay-Guide |
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| Antwerpen |
| Shopping- und Modezentrum an der Schelde |
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Als wichtigstes Diamantenzentrum der Welt, als Hochburg der europäischen Modeszene und als überregional bedeutende Hafenstadt ist Antwerpen weltbekannt. Touristen lieben die zweitgrößte Stadt Belgiens (knapp eine halbe Millionen Einwohner) auch und besonders als kulturelles Zentrum Flanderns. Und Lesben und Schwule schätzen die weltoffene Stadt an der Schelde nicht zuletzt wegen ihrer lebenslustigen Szene. Es ist unmöglich, hier auch nur ansatzweise alle Sehenswürdigkeiten zu nennen. Doch einige Anlaufpunkte sollten für jeden Besucher der Rubensstadt obligatorisch sein. Im Zentrum befindet sich der Grote Markt (Großer Marktplatz) mit dem Brabo-Bunnen und dem prächtigen Rathaus, das Mitte des 16. Jahrhunderts im flämisch-italienischen Renaissance-Stil erbaut wurde. Im Rücken des Marktplatzes reckt sich der 123 Meter hohe Turm der Liebfrauen-Kathedrale in den Himmel. Die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert aus hellem Sandstein erbaute Kathedrale ist die größte gotische Kirche im flämischsprachigen Raum. Zum prachtvollen Interieur gehören mehrere Gemälde von Peter Paul Rubens, darunter u.a. die Kreuzaufrichtung und Kreuzabnahme. Eine Statue des berühmten Künstlers befindet sich auf dem Groenplaats. Im prachtvollen Rubenshaus, einem geräumigen Anwesen mit Renaissance-Garten und Galerien, können Kunstfreunde Wohnräume und Atelier des Malerfürsten besuchen. In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs befindet sich das Diamantenviertel mit dem Diamantenmuseum, Diamantenbörsen, Schleifereien und Schmuckgeschäften. Etwa die Hälfte der Weltproduktion an geschliffenen Diamanten wird hier gehandelt. Auch in der internationalen Modeszene gehört Antwerpen zu den Top-Adressen. Die Modeszene ist vor allem in der Gegend um die Nationalestraat angesiedelt. Dort findet man auch das Flanders Fashion Institute, das Modemuseum und die Modeakademie. Die Antwerpener Schwulenszene konzentriert sich nicht nur auf die Van Schoonhovenstraat in der Nähe des Bahnhofs, doch für den Start in eine lange Party-Nacht sind die dortigen Bars der ideale Ausgangspunkt. |
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| Gent |
| Brausende Universitätsstadt im Herzen Ostflanderns |
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Mit seinen 225.000 Einwohnern ist Gent die Hauptstadt Ost-Flanderns. Trotz der herrlichen Baudenkmäler aus Gotik, Barock und Jugendstil ist Gent eine junge Stadt. Kein Wunder: Mehr als 22.000 Studenten bevölkern tagtäglich die Straßen. Tagsüber die historischen Stätten besuchen, abends einen Drink in einer der Gay-Bars nehmen – Gent bietet sich ideal für einen Tagesausflug oder einen spontanen Wochenendtrip an. Wenn man über die St. Michaels-Brücke in die Innenstadt läuft, bietet sich dem Beobachter ein toller Ausblick: Links und rechts gleiten die Boote durch das Wasser der Graslei und vorne ragen die drei berühmten Genter Türme über die mittelalterlichen Fassaden der Häuser hinweg: Der Turm der St. Nikolaus-Kirche, der wuchtige Belfried (ein UNESCO-Weltkulturerbe) sowie der Turm der St. Baafs-Kathedrale. Dort befindet sich der berühmte Genter Altar (1432) der Brüder van Eyck. Neben dem Museum für Schöne Künste, das noch bis zum Herbst 2006 renoviert wird, ragt unter den 19 Genter Museen das Städtische Museum für Aktuelle Kunst (S.M.A.K.) heraus, das auf nationaler Ebene renommierteste Museum für zeitgenössische Kultur. Egal, ob man einen romantischen Abend zu zweit verbringen möchte oder zum feiern nach Gent reist – das alternative Touristenbüro „Use-It“ hat für jeden Fall die richtigen Adressen in petto. Besonders praktisch ist der Gay- and Lesbian-Stadtplan, in dem über 80 Adressen von Bars, Saunen und Unterkünften verzeichnet sind. Weitere Infos und Broschüren zu den Aktivitäten und Partys der Genter Szene hält das Schwulen- und Lesbenzentrum „Casa Rosa“ in der Kammerstraat 22 bereit.
Link zum Holebiplan |
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/// Gay-Guide |
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| Brügge |
| Honeymoon in mittelalterlchem Flair |
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| Es gibt in Europa wohl nur wenige Städte, deren Stadtbild sich seit dem späten Mittelalter kaum verändert hat. Brügge ist eine davon. Und obgleich jeden Tage Tausende Touristen durch die von Stufengiebeln und Türmchen gezierten Winkelgässchen flanieren, hat das schmucke Städtchen seinen mittelalterlichen Charme nicht verloren. Zudem gibt es durchaus Zeiten, in denen man die 120.000-Einwohner-Stadt fast für sich allein haben kann: Ganz früh am Morgen oder an nebligen Herbst- oder Wintertagen, wenn eine geradezu gespenstische Ruhe über der Stadt liegt. Dann wirkt es so, als bewege man sich durch ein mittelalterliches Gemälde. Und sogar die UNESCO hat den behutsamen Umgang der Stadt mit ihrer Geschichte vor wenigen Jahren Anerkennung gezollt, indem sie den historischen Stadtkern zum Weltkulturerbe erklärte. Wenn man noch tiefer in Brügges Vergangenheit eintauchen will, empfiehlt sich ein Besuch des Groeningemuseums, in dem Gemälde verschiedener flämischer Meister hängen, die ihre gut betuchten Zeitgenossen auf Kunstwerken verewigten. Wem dagegen nach einer Shopping-Tour ist, begibt sich auf die Nordzandstraat, Steenstraat und Geldmuntstraat und erfreut sich über die Schier endlose Zahl typisch flämischer Souvenirs. Natürlich kann man den Versuch unternehmen, Brügge an nur einem Tag zu erkunden. Doch wer dem romantischen Zauber dieser Stadt erlegen sein will, sollte ein Wochenende hier verbringen. Statt Honeymoon in Vegas eben Honeymoon in Brügge. Garantiert preiswerter! Auf folgenden Seiten kann man sich bestens einstimmen: www.brugge.be, www.westtoer.be, www.use-it.be und www.gaybruges.be! |
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/// Gay-Guide |
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| Oostende |
| Stadt der sonnenhungrigen Kunstliebhaber |
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| Oostende ist mit rund 70.000 Einwohnern die größte Stand der flämischen Küste. Bekannt ist sie vor allem als Fährhafen nach England – zu Unrecht, denn die Stadt verfügt über eine interessante Kunstszene, allen voran mit den in ganz Flandern bekannten Museum für Schöne Künste am Wapenplein und dem Museum für Moderne Kunst (PMMK) am Leopoldspark. Im Juli und August zieht es dagegen viele Sonnenhungrige an den langen Strand. Wer über Nacht bleiben möchte, sollte sich rechtzeitig um eine Unterkunft bemühen. Denn dann ist ganz Belgien auf dem Weg zur Küste! Und auch, wer abends schwul ausgehen will, muss nicht Trübsal blasen: Mit rund fünf Bars, Cruising- und Tanzclubs sowie einer Sauna ist das Angebot für eine Stadt dieser Größe mehr als ordentlich. |
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